Errichtung von Ebs-Oberleitungsanlagen

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Angelenkter Stützpunkt in der Geraden Re 100(i)/Re 200(i) - niedrige Systemhöhe -

Hinweise zur Errichtung von Ebs-Oberleitungsanlagen (Version 21.11.2018, Stand 14.02.2018).

Abkürzungsverzeichnis und Begriffserläuterungen

Ebs: Elektrische Bahnen Streckenausrüstung (ab 1970)

b-Maß: Seitenverschiebung (Fahrdrahtseitenlage)
MVK-Maß: Abstand zwischen Mastvorderkante und Gleismitte auf Höhe der Schienenoberkante
Sba-Maß: Abstand zwischen oberem und unterem Drehgelenk
FH: Fahrdrahthöhe über Schienenoberkante
BH: Bauhöhe, Maß für Abstand zwischen Fahrdraht und Tragseildrehklemme
SH: Systemhöhe, Maß für Abstand zwischen Fahdraht und Tragseil

Kettenwerk: Hochkette bestehend aus Fahrdraht, Tragseil und Hängern
Stützpunkt: Quertrageinrichtung des Kettenwerks

angelenkter Stützpunkt: Fahrdraht-Seitenhalter in mastzugewandte Richtung eingebaut
umgelenkter Stützpunkt: Fahrdraht-Seitenhalter in mastabgewandte Richtung eingebaut

Regelbauarten (Aluminiumausleger)

Re 100

Zulässige Höchstgeschwindigkeit: 100 km/h
Regelsystemhöhe: 1800 mm (Bahnhöfe), 1400 mm (freie Strecke), 1100 mm (Tunnel)
Regelfahrdrahthöhe: 5500 mm
Mindestfahrdrahthöhe: 4950 mm
Y-Beiseile: keine Verwendung
maximale Fahrdrahtseitenlage: ± 40 cm
Stützrohraufhängung: Auslegerrohr

Re 200

Zulässige Höchstgeschwindigkeit: 200 km/h
Regelsystemhöhe: 1800 mm (freie Strecke), 1100 mm (Tunnel), 255 mm (Stützpunkte unter Bauwerken)
Regelfahrdrahthöhe: 5500 mm
Mindestfahrdrahthöhe: 4950 mm
Y-Beiseile: drei- (14 m, umgelenkt), fünfteilig (18 m, angelenkt)
maximale Fahrdrahtseitenlage: ± 40 cm
Stützrohraufhängung: Y-Beiseil

Re 200 mod

Zulässige Höchstgeschwindigkeit: 230 km/h
Regelsystemhöhe: 1800 mm
Regelfahrdrahthöhe: 5500 mm
Mindestfahrdrahthöhe: 4950 mm
Y-Beiseile: fünfteilig (18 m)
maximale Fahrdrahtseitenlage: ± 40 cm
Stützrohraufhängung: Auslegerrohr

Re 250

Zulässige Höchstgeschwindigkeit: 250 km/h bzw. 280 km/h
Regelsystemhöhe: 1800 mm (freie Strecke), 1100 mm (Tunnel)
Regelfahrdrahthöhe: 5300 mm
Mindestfahrdrahthöhe: 5070 mm
Y-Beiseile: dreiteilig (18 m, freie Strecke), (14 m, Tunnel)
maximale Fahrdrahtseitenlage: ± 30 cm
Stützrohraufhängung: Auslegerrohr

Re 330

Zulässige Höchstgeschwindigkeit: 330 km/h
Regelsystemhöhe: 1800 mm (freie Strecke), 1100 mm (Tunnel)
Regelfahrdrahthöhe: 5300 mm
Mindestfahrdrahthöhe: 4950 mm
Y-Beiseile: dreiteilig (18 m, freie Strecke), (14 m, Tunnel)
maximale Fahrdrahtseitenlage: ± 40 cm
Stützrohraufhängung: Auslegerrohr

Re 100i

Zulässige Höchstgeschwindigkeit: 100 km/h
Regelsystemhöhe: 1800 mm (Bahnhöfe), 1400 mm (freie Strecke), 1100 mm (Tunnel)
Regelfahrdrahthöhe: 5500 mm
Mindestfahrdrahthöhe: 4950&nsbp;mm
Y-Beiseile: keine Verwendung
maximale Fahrdrahtseitenlage: ± 25 cm (in der Geraden), ± 30 cm (im Bogen)
Stützrohraufhängung: Auslegerrohr

Re 200i

Zulässige Höchstgeschwindigkeit: 200 km/h
Regelsystemhöhe: 1800 mm (freie Strecke), 1100 mm (Tunnel)
Regelfahrdrahthöhe: 5500 mm
Mindestfahrdrahthöhe: 4950 mm
Y-Beiseile: drei- (14 m, umgelenkt), fünfteilig (18 m, angelenkt)
maximale Fahrdrahtseitenlage: ± 25 cm (in der Geraden), ± 30 cm (im Bogen)
Stützrohraufhängung: Y-Beiseil

Isolatoren

Isolator-Bauformen mit Laschen-/Augenkappen

Im Ordner Ebs\Isolatoren sind verschiedene Isolator-Bauformen aus unterschiedlichen Werkstoffen mit Laschen-/Augenkappen für die Verwendung in Quertragwerken und Längskettenwerken vorhanden.

Werkstoff

In Quertragwerken und Längskettenwerken werden Isolatoren aus Keramik oder Verbundisolatoren verwendet. In Längskettenwerken der Regelbauarten Re 200 mod und Re 330 ist die Verwendung von Verbundisolatoren vorgeschrieben.

Stabisolatoren aus Keramik enthalten den Präfix Keramikisolator_, Rodurflex-Isolatoren den Präfix Rodurflex-Isolator_ und Tyco-Isolatoren das Präfix Tyco-Isolator_ im Dateinamen.

Schirmanzahl (Stabisolatoren)

Bei schwierigen elektrische Bedingungen wie hoher Luftfeuchtigkeit oder hohem Feinstaubgehalt kann die Verwendung von Isolatoren mit verlängertem Kriechweg erforderlich sein. Solche Isolatoren weisen in der Regel eine höhere Anzahl an Isolatorschirmen auf.

3-schirmige Stabisolatoren enthalten das Kürzel _3s_, 4-schirmige Stabisolatoren das Kürzel _4s_ und 5-schirmige Stabisolatoren das Kürzel _5s_ im Dateinamen.

Ergänzungsbauteile

Sollen Isolatoren in Quertragwerken oder Längskettenwerken verwendet werden, so ist eventuell die Verwendung von Ergänzungsbauteilen für Befestigung und Funktion erforderlich.

Isolatoren mit Laschen-/Augenkappen und Keil-Endklemmen enthalten das Kürzel _Keil-Endklemmen_ im Dateinamen.

Konfiguration der Fahrleitungs-DLL

- Inhalt folgt später -

Maste

Im Ordner Ebs\Maste werden verschiedene Mastbauformen und Befestigungsteile mit vorkonfigurierten Ankerpunkten für die Bauarten Re 100(i), Re 200(i), Re 200 mod, Re 250 und Re 330 bereitgestellt.
Hinweis: Ausleger der Bauart Re 200 mod sind über die Wahl des 4. (Keramik), 5. (Rodurflex) oder 6. Listenpunktes (Tyco) im Auswahlmenü des Ankerpunkts Re 200(i)/Re 200 mod selektierbar (- Bild folgt später -). Ausleger der Bauart Re 250 sind über die Wahl des 4. Listenpunktes (Keramik) im Auswahlmenü des Ankerpunkts Re 250/Re 330 selektierbar (- Bild folgt später -).

Aufsetz-Rahmenflachmaste

Aufsetz-Rahmenflachmaste befinden sich im Ordner Ebs\Maste\Aufsetz-Rahmenflachmaste.

Derzeit sind Aufsetz-Rahmenflachmaste mit U-Profil 120 im Ordner Ebs\Maste\Aufsetz-Rahmenflachmaste\U120 in Längen von 6,50 m bis 11,00 m (0,25 m-Schritte) verfügbar.

Befestigungsteile

Befestigungsteile für Maste stehen im Ordner Ebs\Maste\Befestigungsteile zur Verfügung.

Mehrauslegerhalterungen

Mehrauslegerhalterungen sind zum Anbringen von zwei oder drei Auslegern an einem Mast vorgesehen. Die Dateien enthalten das Präfix Mehrauslegerhalterung_ im Dateinamen. Zusätzlich enthalten die Dateinamen die Bauhöhe und das Sba-Maß. In der nachfolgenden Tabelle sind die Bauhöhen der Regelbauarten und die dazugehörigen Sba-Maße aufgeführt:

Bauhöhe [mm] Sba-Maß [mm] Regelbauart
1400 1610 Re 100 (MVK ≤ 3,80 m)
1400 1990 Re 100 (MVK > 3,80 m)
1800 2010 Re 100 (Bf), Re 200, Re 200 mod (MVK ≤ 3,80 m)
1800 2390 Re 100 (Bf), Re 200, Re 200 mod (MVK > 3,80 m)
1800 2160 Re 250, Re 330 (freie Strecke)

Sba-Maße für Ausleger mit verringerter Bauhöhe werden durch Subtraktion der Differenz zwischen Bauhöhe des geplanten Auslegers und der in der Tabelle angegebenen Bauhöhe des Regelauslegers und dem dazugehörigen Sba-Maß errechnet.
Beispiel: Re 200(i) mit MVK 3,0 m, BH 1,0 m, SH 0,6 m => Sba = 1210 mm (1800 mm - 1000 mm = 800 mm, 2010 mm - 800 mm = 1210 mm)

Hängesäulen

Im Ordner Ebs\Haengesaeulen werden Hängesäulen aus verschiedenen Werkstoffen, mit unterschiedlichen Profilen, Durchmessern und Längen bereitgestellt.

Stützpunkte im Tunnel/unter Bauwerken

Hängesäulen mit zylindrischem Profil aus Aluminium oder Stahl mit grünem Anstrich zur Errichtung von Stützpunkten im Tunnel oder unter Bauwerken befinden sich in den Ordnern Ebs\Haengesaeulen\Aluminium bzw. Ebs\Haengesaeulen\Stahl.

Derzeit sind Hängesäulen mit einem Durchmesser von 80 mm und einer Länge von 0,9 m oder 1,1 m verfügbar.

Mehrgleisausleger

Hängesäulen mit rechteckigem Profil aus Stahl mit grünem Anstrich zur Verwendung bei Mehrgleisauslegern befinden sich im Ordner Ebs\Haengesaeulen\Mehrgleisausleger.

Verankerungen

Zur Verankerung von Hängesäulen in ein- oder zweigleisigen Tunneln stehen Bauteile mit Augenschellen, Diagonalrohren und Ankerplatten für Hängesäulen mit einem Durchmesser von 100 mm oder 120 mm zur Verfügung.

Einzelstützpunkte

Die Ausleger der Regelbauarten Re 100(i), Re 200(i), Re 200 mod, Re 250 und Re 330 befinden sich in den Ordnern Ebs\Re100(i), Ebs\Re200(i), Ebs\Re200mod, Ebs\Re250 und Ebs\Re330. Die ls3-Dateien sind in einer ersten Ordnerebene nach der verwendeten Isolator-Bauform, in einer zweiten Ebene nach MVK-Maß und in einer dritten Ebene nach Systemhöhe oder Bauform sortiert. Einzelstützpunkte werden über den Import eines Mastes und der Auswahl eines Auslegers über einen der vorkonfigurierten Ankerpunkte errichtet.

Wichtig: Die Oberleitungsbauarten sind nicht mit der Fahrleitungsautomatik zu errichten, jeder Stützpunkt soll einzeln errichtet werden (ausgenommen Quertragwerke).

Isolatoren

Stützpunkte können mit Isolatoren aus Keramik oder Verbundisolatoren errichtet werden. Neuanlagen werden in der Regel mit Verbundisolatoren projektiert.

Ausleger mit Stabisolatoren befinden sich im Ordner Keramik, Ausleger mit Rodurflex-Isolatoren im Ordner Rodurflex und Ausleger mit Tyco-Isolatoren im Ordner Tyco.

Versetzte Isolation

Stützpunkte können zum Personenschutz mit versetzter Isolation errichtet werden. Diese Bauform zeichnet sich dadurch aus, dass die Isolatoren nicht dicht am Mast, sondern mindestens 1,5 m von der Mastkante entfernt angeordnet sind.
Erkennbar sind solche Stützpunkte an der Verwendung von drei Isolatoren, jeweils einer davon im Spitzen-, Ausleger- und Stützrohr.

Ausleger mit versetzter Isolation sind im Ordner ...\vI zu finden und enthalten das Kürzel _vI_ im Dateinamen.

Windsicherung

Ausleger werden standardmäßig mit einer Windsicherung zwischen dem Seitenhalter und dem Stützrohr ausgeführt. Innerhalb von Nachspannungen und im Bogen mit R < 1200 m entfällt die Windsicherung am angelenkten Ausleger.

Ausleger ohne eine Windsicherung enthalten das Kürzel _oW_ im Dateinamen (ausgenommen Re 200 mod).

Fahrdraht-Seitenhalter

Standardmäßig werden Ausleger mit Fahrdraht-Seitenhaltern in Leichtbauweise errichtet. Innerhalb von Nachspannungen und Streckentrennungen oder bei der Überspannung von Weichen können Ausleger mit gebogenen Seitenhaltern verwendet werden. Abgewinkelte Seitenhalter werden bei der Bauart Re 200 mod für Stützpunkte im Bogen oder bei anderen Bauarten für die Überspannung von Weichen verwendet.

Ausleger mit einem abgewinkelten Seitenhalter enthalten das Kürzel _aS_ im Dateinamen, Ausleger mit einem gebogenen Seitenhalter enthalten das Kürzel _gS_ im Dateinamen.

Stützrohrhänger

Re 200(i)

Stützpunkte der Bauart Re 200(i) werden im Regelfall ohne Stützrohrhänger projektiert. In bestimmten Fällen wie z.B. bei hochgezogenen Auslegern können Stützrohrhänger erforderlich sein.

Ausleger der Bauart Re 200(i) mit einem Stützrohrhänger enthalten das Kürzel _Rh_ im Dateinamen.

Re 100(i), Re 200 mod, Re 250, Re 330

Stützpunkte der Bauarten Re 100(i), Re 200 mod, Re 250 und Re 330 werden im Regelfall mit Stützrohrhänger projektiert. In bestimmten Fällen kann der Stützrohrhänger jedoch entfallen.

Ausleger der Bauarten Re 100(i), Re 200 mod, Re 250 und Re 330 ohne einen Stützrohrhänger enthalten das Kürzel _oRh_ im Dateinamen.

Einzelstützpunkte Re 100(i), Re 200(i), Re 200 mod

Durchmesser des Auslegerrohrs

Ausleger mit einem MVK-Maß ≤ 3,80 m werden im Regelfall mit einem Auslegerrohr von 55 mm Durchmesser projektiert. Ist das MVK-Maß größer als 3,80 m oder werden verschiedene andere Parameter erfüllt, wie Anordnung der Stützpunkte im Bogen mit kleinem Halbmesser, der Verwendung von Diagonalrohren oder versetzter Isolation, können Ausleger auch mit Auslegerrohren von 70 mm Durchmesser errichtet werden.

Ausleger mit einem Auslegerrohr von 70 mm Durchmesser enthalten das Kürzel _A07_ im Dateinamen.

Durchmesser des Stützrohrs

Ausleger werden im Regelfall mit einem Stützrohr von 42 mm Durchmesser projektiert. In Abhängigkeit verschiedener Parameter wie Bogenhalbmesser, der Verwendung von gebogenen Seitenhaltern oder der Anordnung des Stützpunkts können Ausleger auch mit Stützrohren von 55 mm Durchmesser errichtet werden.

Ausleger mit einem Stützrohr von 55 mm Durchmesser enthalten das Kürzel _S05_ im Dateinamen (ausgenommen _gS_).

Diagonalrohre

Stützpunkte können zur Verstärkung und Aufnahme zusätzlicher Kräfte mit einem Diagonalrohr zwischen dem Ausleger- und Spitzenrohr errichtet werden.

Ausleger mit einem zusätzlichen Diagonalrohr enthalten das Kürzel _Dr_ im Dateinamen.

Stützrohre

Im Regelfall werden Ausleger mit einem mit 20 mm/m geneigten Stützrohr ausgeführt. Werden Stützpunkte mit niedrigem MVK-Maß (MVK < 2,50 m) projektiert, so kann das Stützrohr mit einer höheren Neigung als 20 mm/m oder ohne Stützrohr ausgeführt werden. Der Seitenhalter wird in diesem Fall direkt an der Ösenschelle am Auslegerrohr (Bauart a) befestigt, oder die Befestigung des Abzughalters erfolgt direkt am Auslegerrohr (Bauart b).

Ausleger mit einem stärker geneigten Stützrohr enthalten das Kürzel _hSr_ und Ausleger ohne Stützrohr enthalten das Kürzel _oSrA_ (Bauart a) oder _oSrB_ (Bauart b) im Dateinamen.

Stützpunkte unter Bauwerken

Bei der Errichtung von Oberleitungsanlagen können durch Brücken, Unterführungen oder Rechtecktunnel aufgrund eines eingeschränkten Lichtraumprofils Zwangspunkte entstehen. Hierfür stehen Stützpunkte unter Bauwerken der Regelbauart Re 200 mit Auslegerarmen zur Verfügung. Die Systemhöhe beträgt 255 mm, die Tragseilführung erfolgt lotrecht über dem Fahrdraht. Die Errichtung erfolgt durch Import der Stützpunkte entlang des Gleises und dem anschließendem Import einer Hängesäule mit passendem Durchmesser über den Ankerpunkt Hängesäule.

Hinweis: Das MVK-Maß wird zwischen Bauwerkskante/Hängesäule und Gleismitte festgelegt.

Angelenkte und umgelenkte Stützpunkte unter Bauwerken mit Auslegerarmen enthalten das Kürzel _Auslegerarm_ im Dateinamen. Auslegerarme mit Befestigungsteilen für Hängesäulen mit 80 mm Durchmesser enthalten das Kürzel _d80_ im Dateinamen.

Anordnung der Stützpunkte

Das Regelmaß der Seitenverschiebung (b-Maß) beträgt bei Bestandsanlagen ± 40 mm und bei Neuanlagen ± 25 mm (Gerade) bzw. ± 30 mm (Bogen).

r = ∞

Stützpunkte werden abwechselnd angelenkt und umgelenkt angeordnet. Die Tragseilführung erfolgt lotrecht über der Gleismitte.

r > 4000 m

Stützpunkte werden abwechselnd angelenkt und umgelenkt angeordnet. Die Tragseilführung erfolgt lotrecht über dem Fahrdraht.

r ≤ 4000 m

Stützpunkte werden bogenaußen angelenkt und bogeninnen umgelenkt angeordnet. Die Tragseilführung erfolgt lotrecht über dem Fahrdraht.

Einzelstützpunkte niedrige Systemhöhe

Stützpunkte mit einer niedrigen Systemhöhe sind in einer dritten Ordnerebene nach Systemhöhen sortiert. Ohne weitere Angabe im Dateinamen entspricht die Bauhöhe der Systemhöhe und das Sba-Maß entspricht dem Regelmaß der verwendeten Bauart.

Stützpunkte der Nachspannung

Nachspannungen können drei- oder 5-feldrig ausgeführt werden. Stützpunkte der Nachspannung bestehen aus einem befahrenen und hochgezogenen Ausleger, welche über eine Mehrauslegerhalterung an einem Mast befestigt werden.
Hochgezogene Ausleger für Stützpunkte der Nachspannung stehen im Ordner ...\Nsp zur Verfügung und enthalten im Dateinamen das Kürzel Nsp mit nachfolgender Angabe der Feldanzahl und Bauart.

Re 200

Die Dateinamen sind beispielhaft für Ausleger der Regelbauart Re 200 mit Stabisolatoren und einem MVK-Maß von 3,00 m, die Seitenverschiebung beträgt ± 40 mm.

3-feldrige Nachspannung im Bogen

Bauarten

Bauart a: umgelenkter Stützpunkt
befahrener Ausleger: Re200_Keramik_3m00_Bogen_umgelenkt
hochgezogener Ausleger: Re200_Keramik_3m00_Bogen_Nsp3a

Bauart b: angelenkter Stützpunkt
befahrener Ausleger: SH16\Re200_Keramik_3m00_Bogen_angelenkt_A07_oW_SH16
hochgezogener Ausleger: Re200_Keramik_3m00_Bogen_Nsp3b

Bauart e: angelenkter Stützpunkt
befahrener Ausleger: Re200_Keramik_3m00_Bogen_angelenkt
hochgezogener Ausleger: Re200_Keramik_3m00_Bogen_Nsp3e

Bauart f: umgelenkter Stützpunkt
befahrener Ausleger: SH16\Re200_Keramik_3m00_Bogen_umgelenkt_A07_SH16
hochgezogener Ausleger: Re200_Keramik_3m00_Bogen_Nsp3f

Anordnung

Innerhalb von 3-feldrigen Nachspannungen werden befahrene Ausleger an einer Mehrauslegerhalterung am Oberleitungsmast in Richtung Feldmitte und hochgezogene Ausleger in Richtung Feldende bzw. -anfang (in Richtung der Stützpunkte mit Spannwerken) errichtet.

r > 4000 m
Die Stützpunkte werden bogenaußen abwechselnd mit Bauart a und b und bogeninnen abwechselnd mit Bauart b und a angeordnet (abwechselnd angelenkte und umgelenkte Stützpunkte).

Die Stützpunkte der Nachspannung im Bogen können in dieser Anordnung bei Bestandsanlagen auch in der Geraden verwendet werden. Die Tragseilführung erfolgt lotrecht über dem Fahrdraht.

r ≤ 4000 m
Die Stützpunkte werden bogenaußen abwechselnd mit Bauart e und b (angelenkte Stützpunkte) und bogeninnen abwechselnd mit Bauart f und a (umgelenkte Stützpunkte) angeordnet.

5-feldrige Nachspannung im Bogen

Bauarten

Umgelenkte Stützpunkte

Bauart a
befahrener Ausleger: Re200_Keramik_3m00_Bogen_umgelenkt_A07_SH23
hochgezogener Ausleger: Re200_Keramik_3m00_Bogen_Nsp5a

Bauart b
befahrener Ausleger: SH16\Re200_Keramik_3m00_Bogen_umgelenkt_A07_gS_SH23
hochgezogener Ausleger: Re200_Keramik_3m00_Bogen_Nsp5b

Bauart c
befahrener Ausleger: Re200_Keramik_3m00_Bogen_umgelenkt
hochgezogener Ausleger: Re200_Keramik_3m00_Bogen_Nsp5c

Bauart d
befahrener Ausleger: SH16\Re200_Keramik_3m00_Bogen_umgelenkt
hochgezogener Ausleger: Re200_Keramik_3m00_Bogen_Nsp5d

Angelenkte Stützpunkte

Bauart e
befahrener Ausleger: Re200_Keramik_3m00_Bogen_angelenkt_oW
hochgezogener Ausleger: Re200_Keramik_3m00_Bogen_Nsp5e

Bauart f
befahrener Ausleger: SH16\Re200_Keramik_3m00_Bogen_angelenkt_A07_oW_gS
hochgezogener Ausleger: Re200_Keramik_3m00_Bogen_Nsp5f

Bauart g
befahrener Ausleger: Re200_Keramik_3m00_Bogen_angelenkt_A07_oW_SH23
hochgezogener Ausleger: Re200_Keramik_3m00_Bogen_Nsp5g

Bauart h
befahrener Ausleger: SH16\Re200_Keramik_3m00_Bogen_angelenkt_A07_oW_SH23
hochgezogener Ausleger: Re200_Keramik_3m00_Bogen_Nsp5h

Für ausgewählte hochgezogene Ausleger stehen auch Varianten mit Auslegerrohr mit 70 mm Durchmesser zur Verfügung.

Anordnung

Innerhalb von 5-feldrigen Nachspannungen werden befahrene Ausleger an einer Mehrauslegerhalterung am Oberleitungsmast in Richtung Feldmitte und hochgezogene Ausleger in Richtung Feldende bzw. -anfang (in Richtung der Stützpunkte mit Spannwerken) errichtet.

r ≤ 1000 m
Die Stützpunkte werden in der angegebenen Reihenfolge bogenaußen mit den Bauarten e, f, g und h (angelenkte Stützpunkte) und bogeninnen mit den Bauarten a, b, c und d (umgelenkte Stützpunkte) angeordnet.

Kettenwerke

Re 100(i)

Die Erzeugung des Kettenwerks erfolgt mit der Fahrleitungs-DLL der Re 160. Y-Beiseile werden bei dieser Bauart nicht verwendet. Die Nutzung der Fahrleitungs-DLL der Re 160 führt zu abweichenden Maßen.
Bis zur Verfügbarkeit einer gesonderten Fahrleitungs-DLL sollten Re 100-Kettennwerke dennoch mit der Fahrleitungs-DLL der Re 160 errichtet werden.

Re 200(i)

Die Erzeugung des Kettenwerks erfolgt mit der Fahrleitungs-DLL der Re 160. Y-Beiseile werden bei dieser Bauart verwendet. Die Nutzung der Fahrleitungs-DLL der Re 160 führt zum Einbau falscher Y-Beiseile und abweichender Maße.
Bis zur Verfügbarkeit einer gesonderten Fahrleitungs-DLL sollten Re 200-Kettenwerke dennoch mit der Fahrleitungs-DLL der Re 160 errichtet werden.

Auslegerarme

Die Erzeugung des Kettenwerks erfolgt mit der Fahrleitungs-DLL der Re 160. Y-Beiseile werden nicht verwendet. Die Nutzung der Fahrleitungs-DLL der Re 160 führt zu abweichenden Maßen.
Bis zur Verfügbarkeit einer gesonderten Fahrleitungs-DLL sollten Längskettennwerke dennoch mit der Fahrleitungs-DLL der Re 160 errichtet werden.

Re 200 mod

Die Erzeugung des Kettenwerks erfolgt mit der Fahrleitungs-DLL der Re 250. Y-Beiseile werden bei dieser Bauart verwendet. Die Nutzung der Fahrleitungs-DLL der Re 250 führt zum Einbau falscher Y-Beiseile und abweichender Maße.
Bis zur Verfügbarkeit einer gesonderten Fahrleitungs-DLL sollten Re 200 mod-Kettenwerke dennoch mit der Fahrleitungs-DLL der Re 250 errichtet werden.

Re 250/Re 330

Die Erzeugung des Kettenwerks erfolgt mit der Fahrleitungs-DLL der Re 250. Y-Beiseile werden bei dieser Bauart verwendet.

Siehe auch