Errichtung von Ebs-Oberleitungsanlagen

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Angelenkter Stützpunkt in der Geraden Re 100/Re 200 - niedrige Systemhöhe -

Hinweise zur Errichtung von Ebs-Oberleitungsanlagen (Version 21.11.2018, Stand 15.12.2018).

Abkürzungsverzeichnis und Begriffserläuterungen

Ebs: Elektrische Bahnen Streckenausrüstung (ab 1970)
Ezs: Elektrische Zugförderung Streckenausrüstung (bis 1970)

b-Maß: Seitenverschiebung (Fahrdrahtseitenlage)
MVK: Abstand zwischen Mastvorderkante und Gleismitte auf Höhe der Schienenoberkante
FH: Fahrdrahthöhe über Schienenoberkante
BH: Bauhöhe, Maß für Abstand zwischen Fahrdraht und Tragseildrehklemme
SH: Systemhöhe, Maß für Abstand zwischen Fahdraht und Tragseil
Sba: Abstand zwischen oberem und unterem Drehgelenk

Kettenwerk: Hochkette bestehend aus Fahrdraht, Tragseil und Hängern
Stützpunkt: Quertrageinrichtung des Kettenwerks

angelenkter Ausleger ≙ kurzer Ausleger
umgelenkter Ausleger ≙ langer Ausleger

Regeloberleitungen der DB AG

Re 100

Zulässige Höchstgeschwindigkeit: 100 km/h
Regelsystemhöhe: 1400 mm (freie Strecke), 1800 mm (Bahnhöfe)
Regelfahrdrahthöhe: 5500 mm
Y-Beiseile: keine Verwendung

Re 200

Zulässige Höchstgeschwindigkeit: 200 km/h
Regelsystemhöhe: 1800 mm
Regelfahrdrahthöhe: 5500 mm
Y-Beiseile: drei- (14 m, umgelenkt) und fünfteilig (18 m, angelenkt)

Re 200 mod

Zulässige Höchstgeschwindigkeit: 230 km/h
Regelsystemhöhe: 1800 mm
Regelfahrdrahthöhe: 5500 mm
Y-Beiseile: fünfteilig (18 m)

Re 330

Zulässige Höchstgeschwindigkeit: 330 km/h
Regelsystemhöhe: 1800 mm
Regelfahrdrahthöhe: 5300 mm
Y-Beiseile: dreiteilig (18 m, freie Strecke) und dreiteilig (14 m, Tunnel)

Isolatoren

Im Ordner Ebs\Isolatoren sind verschiedene Isolatoren aus unterschiedlichen Werkstoffen mit Laschenkappen und weiteren Bauteilen vorhanden.

Werkstoff

Stützpunkte können mit Isolatoren aus Glas, Keramik oder Verbundwerkstoffen errichtet werden. Neuanlagen werden grundsätzlich mit Isolatoren aus Verbundwerkstoffen errichtet.
Zusätzlich ist die Verwendung von Isolatoren aus Verbundwerkstoff in Längskettenwerken der Regelbauarten Re 200 mod und Re 330 vorgeschrieben.

Stabisolatoren aus Keramik enthalten den Präfix Keramikisolator_, Rodurflex-Isolatoren den Präfix Rodurflex-Isolator_ und Tyco-Isolatoren das Präfix Tyco-Isolator_ im Dateinamen.

Anzahl der Schirme

In Abhängigkeit des Werkstoffs, der Verwendung und des benötigten Kriechwegs können Isolatoren mit einer unterschiedlichen Anzahl an Schirmen projektiert werden.

Dreischirmige Isolatoren enthalten das Kürzel _3s_, vierschirmige Isolatoren das Kürzel _4s_ und fünfschirmige Isolatoren das Kürzel _5s_ im Dateinamen.

Ergänzungsbauteile für Isolatoren mit Laschenkappen

Sollen Isolatoren in Längskettenwerken oder Quertragwerken verwendet werden, so sind weitere Bauteile zur Befestigung und Funktion erforderlich.

Isolatoren mit Laschenkappen und Keil-Endklemmen zum Einbau in Längskettenwerke und Quertragwerke (oberes und unteres Richtseil) enthalten das Kürzel _Keil-Endklemmen_ im Dateinamen.

Konfiguration der Fahrleitungs-DLL

- Inhalt folgt später -

Maste

Im Ordner Ebs\Maste werden verschiedene Mastbauformen und Befestigungsteile mit vorbelegten Ankern für die Bauarten Re 100, Re 200, Re 200 mod und Re 330 bereitgestellt.
Hinweis: Ausleger der Bauart Re 200 mod sind über Wahl des dritten (Keramik), vierten (Rodurflex) oder fünften (Tyco) Punktes in der Listenauswahl des Ankerpunkts Re 200/Re 200 mod selektierbar (- Bild folgt später -).

Aufsetz-Rahmenflachmaste

Aufsetz-Rahmenflachmaste befinden sich im Ordner Ebs\Maste\Aufsetz-Rahmenflachmaste.

Derzeit sind Aufsetz-Rahmenflachmaste U120 im Ordner Ebs\Maste\Aufsetz-Rahmenflachmaste\U120 in Längen von 6,50 m bis 11,00 m (0,25 m-Schritte) verfügbar.

Befestigungsteile für Maste

Befestigungsteile zum Anbringen mehrerer Ausleger an einem Mast stehen im Ordner Ebs\Maste\Befestigungsteile zur Verfügung.

Mehrauslegerhalterungen

Mehrauslegerhalterungen sind zum Anbringen von bis zu drei Auslegern an einem Mast vorgesehen. Die Dateien enthalten das Präfix Mehrauslegerhalterung_ im Dateinamen.

Zusätzlich enthalten die Dateinamen die Bauhöhe und das Sba-Maß. In der nachfolgenden Tabelle sind die Bauhöhen der Regelbauarten und die dazugehörigen Sba-Maße dargestellt:

Bauhöhe [mm] Sba-Maß [mm] Regelbauart
1400 1610 Re 100 (MVK ≤ 3,80 m)
1400 1990 Re 100 (MVK > 3,80 m)
1800 2010 Re 100 (Bf), Re 200, Re 200 mod (MVK ≤ 3,80 m)
1800 2390 Re 100 (Bf), Re 200, Re 200 mod (MVK > 3,80 m)
1800 2160 Re 250, Re 330

Sba-Maße für Ausleger mit verringerter Bauhöhe werden durch Subtraktion der Differenz zwischen Bauhöhe des geplanten Auslegers und der in der Tabelle angegebenen Bauhöhe des Regelauslegers und dem dazugehörigen Sba-Maß errechnet.
Beispiel: Re 200 mit MVK 3,0 m, BH 1,0 m, SH 0,6 m => Sba = 1210 mm (1800 mm - 1000 mm = 800 mm, 2010 mm - 800 mm = 1210 mm)

Einzelstützpunkte

Die Ausleger der Regelbauarten Re 100, Re 200, Re 200 mod und Re 330 befinden sich in den Ordnern Ebs\Re100, Ebs\Re200, Ebs\Re200mod und Ebs\Re330. Die ls3-Dateien sind in einer ersten Ordnerebene nach der verwendeten Isolatorbauform, in einer zweiten Ebene nach MVK-Maß und in einer dritten Ebene nach Systemhöhe sortiert. Einzelstützpunkte werden über den Import eines Mastes und die Auswahl eines Auslegers über einen der vorbelegten Ankerpunkte errichtet.

Wichtig: Die Oberleitungsbauarten sind nicht mit der Fahrleitungsautomatik zu errichten, jeder Stützpunkt soll einzeln errichtet werden (ausgenommen Quertragwerke).

Isolatoren

Stützpunkte können mit Isolatoren aus Keramik oder Verbundwerkstoffen errichtet werden. Neuanlagen werden grundsätzlich Fällen mit Rodurflex- oder Tyco-Isolatoren projektiert.

Ausleger mit Stabisolatoren befinden sich im Ordner Keramik, Ausleger mit Rodurflex-Isolatoren im Ordner Rodurflex und Ausleger mit Tyco-Isolatoren im Ordner Tyco.

Versetzte Isolation

Stützpunkte können zum Personenschutz mit versetzter Isolation errichtet werden. Diese Bauform zeichnet sich dadurch aus, dass die Isolatoren nicht dicht am Mast, sondern mindestens 1,5 m von der Mastkante entfernt angeordnet sind.
Erkennbar sind solche Stützpunkte an der Verwendung von drei Isolatoren, jeweils einer davon im Spitzen-, Ausleger- und Stützrohr.

Ausleger mit versetzter Isolation sind im Ordner ...\vI zu finden und enthalten das Kürzel _vI_ im Dateinamen.

Windsicherung

Ausleger werden standardmäßig mit einer Windsicherung zwischen dem Seitenhalter und dem Stützrohr ausgeführt. Innerhalb von Nachspannungen und im Bogen mit R < 1200 m entfällt die Windsicherung beim angelenkten Ausleger.

Ausleger ohne eine Windsicherung enthalten das Kürzel _oW_ im Dateinamen (ausgenommen Re 200 mod).

Fahrdrahtseitenhalter

Standardmäßig werden Ausleger mit Fahrdrahtseitenhaltern in Leichtbauweise errichtet. Innerhalb von Nachspannungen und Streckentrennungen oder bei der Überspannung von Weichen können Ausleger mit gebogenen Seitenhaltern verwendet werden. Abgewinkelte Seitenhalter werden bei der Bauart Re 200 mod für Stützpunkte im Bogen oder bei anderen Bauarten bei der Überspannung von Weichen angewendet.

Ausleger mit einem abgewinkelten Seitenhalter enthalten das Kürzel _aS_ im Dateinamen, Ausleger mit einem gebogenen Seitenhalter enthalten das Kürzel _gS_ im Dateinamen.

Stützrohrhänger

Re 200

Stützpunkte der Bauart Re 200 werden im Regelfall ohne Stützrohrhänger projektiert. In bestimmten Fällen wie z.B. bei hochgezogenen Auslegern können Stützrohrhänger vorgesehen sein.

Ausleger mit Stützrohrhänger enthalten das Kürzel _Rh_ im Dateinamen.

Re 100, Re 200 mod, Re 330

Stützpunkte der Bauarten Re 100, Re 200 mod und Re 330 werden im Regelfall mit Stützrohrhänger projektiert. In bestimmten Fällen kann der Stützrohrhänger jedoch entfallen.

Ausleger ohne Stützrohrhänger enthalten das Kürzel _oRh_ im Dateinamen.

Einzelstützpunkte Re 100, Re 200, Re 200 mod

Durchmesser des Auslegerrohrs

Ausleger mit einem MVK-Maß ≤ 3,80 m werden im Regelfall mit einem Auslegerrohr von 55 mm Durchmesser projektiert. Ist das MVK-Maß größer als 3,80 m oder werden verschiedene andere Parameter erfüllt, wie Anordnung der Stützpunkte im Bogen mit kleinem Halbmesser oder der Verwendung von Diagonalrohren oder versetzter Isolation, können Ausleger auch mit Auslegerrohren von 70 mm Durchmesser errichtet werden.

Ausleger mit einem Auslegerrohr von 70 mm Durchmesser enthalten das Kürzel _A07_ im Dateinamen.

Durchmesser des Stützrohrs

Ausleger werden im Regelfall mit einem Stützrohr von 42 mm Durchmesser projektiert. In Abhängigkeit verschiedener Parameter wie Bogenhalbmesser, der Verwendung von gebogenen Seitenhaltern oder der Anordnung des Stützpunkts können Ausleger auch mit Stützrohren von 55 mm Durchmesser errichtet werden.

Ausleger mit einem Stützrohr von 55 mm Durchmesser enthalten das Kürzel _S05_ im Dateinamen (ausgenommen _gS_).

Seitenverschiebung (b-Maß)

Das Vorbild sieht ein Berechnungsverfahren zur Ermittlung der Seitenverschiebung (b-Maß) für Einzelstützpunkte in Abhängigkeit der Windlast vor. Bestandsanlagen der Bauarten Re 100, Re 200 und Re 200 mod wurden in der Regel mit einem b-Maß von 40 mm in der Geraden und im Bogen errichtet. Neu geplante Anlagen der Bauarten Re 100 und Re 200 werden hingegen mit einem b-Maß von 25 mm in der Geraden und 30 mm im Bogen projektiert.

Ausleger mit einer Seitenverschiebung von +/- 20 mm enthalten das Kürzel _b20_ im Dateinamen, Ausleger mit einer Seitenverschiebung von +/- 25 mm enthalten das Kürzel _b25_ im Dateinamen.

Diagonalrohre

Stützpunkte können zur Verstärkung und Aufnahme zusätzlicher Kräfte mit einem Diagonalrohr zwischen dem Ausleger- und Spitzenrohr errichtet werden.

Ausleger mit einem zusätzlichen Diagonalrohr enthalten das Kürzel _Dr_ im Dateinamen.

Stützrohre

Im Regelfall werden Ausleger mit einem mit 20 mm/m geneigten Stützrohr ausgeführt. Werden Stützpunkte mit niedrigem MVK-Maß (MVK < 2,50 m) projektiert, so kann das Stützrohr mit einer höheren Neigung als 20 mm/m oder ohne Stützrohr ausgeführt werden. Der Seitenhalter wird in diesem Fall direkt an der Ösenschelle am Auslegerrohr befestigt, oder die Befestigung des Abzughalters erfolgt direkt am Auslegerrohr.

Ausleger mit einer höheren Stützrohrneigung enthalten das Kürzel _hSr_ und Ausleger ohne Stützrohr enthalten das Kürzel _oSr_ im Dateinamen.

Anordnung

Das Regelmaß der Seitenverschiebung (b-Maß) beträgt bei Bestandsanlagen +/- 40 mm und bei Neuanlagen +/- 25 mm (Gerade) bzw. +/- 30 mm (Bogen). Im Bogen kann eine Änderung des b-Maßes durch eine Verschiebung des Stützpunktes quer zum Gleis erfolgen.

r = ∞

Stützpunkte werden abwechselnd angelenkt und umgelenkt angeordnet. Die Tragseilführung erfolgt lotrecht über der Gleismitte.

r > 4000 m

Stützpunkte werden abwechselnd angelenkt und umgelenkt angeordnet. Die Tragseilführung erfolgt lotrecht über dem Fahrdraht.

r ≤ 4000 m

Stützpunkte werden bogenaußen angelenkt und bogeninnen umgelenkt angeordnet. Die Tragseilführung erfolgt lotrecht über dem Fahrdraht.

Hinweis: Bei Neuanlagen beträgt die maximale Seitenverschiebung für Stützpunkte im Bogen +/- 30 mm:

Mastposition bleibt gleich: Bogenaußen muss ein Ausleger mit einem 0,1 m höherem MVK-Maß gewählt werden, bogeninnen ein Ausleger mit einem 0,1 m niedrigerem MVK-Maß.
Mastposition wird verändert: Das MVK-Maß verändert sich nicht, die Stützpunkte werden bogenaußen 0,1 m quer zum Gleis hin- und bogeninnen 0,1 m quer vom Gleis weg verschoben.

Einzelstützpunkte niedrige Systemhöhe

Stützpunkte mit einer niedrigen Systemhöhe sind in einer dritten Ordnerebene nach Systemhöhen sortiert. Ohne weitere Angabe im Dateinamen entspricht die Bauhöhe der Systemhöhe und das Sba-Maß beträgt 2010 mm.

Stützpunkte der Nachspannung

Nachspannungen können drei- oder fünffeldrig ausgeführt werden. Stützpunkte der Nachspannung bestehen aus einem befahrenen und hochgezogenen Ausleger, welche über eine Mehrauslegerhalterung an einem Mast befestigt werden.
Hochgezogene Ausleger für Stützpunkte der Nachspannung stehen im Ordner ...\Nsp zur Verfügung und enthalten im Dateinamen das Kürzel Nsp mit nachfolgender Angabe der Feldanzahl und Bauart.

Re 200

Die Dateinamen sind beispielhaft für Ausleger der Bauart Re 200 mit Stabisolatoren und einem MVK-Maß von 3,00 m, die Seitenverschiebung beträgt +/- 40 mm.

Dreifeldrige Nachspannung im Bogen

Bauarten

Bauart a: umgelenkter Stützpunkt
befahrener Ausleger: Re200_Keramik_3m00_Bogen_umgelenkt
hochgezogener Ausleger: Re200_Keramik_3m00_Bogen_Nsp3a

Bauart b: angelenkter Stützpunkt
befahrener Ausleger: SH16\Re200_Keramik_3m00_Bogen_angelenkt_A07_oW_SH16
hochgezogener Ausleger: Re200_Keramik_3m00_Bogen_Nsp3b

Bauart e: angelenkter Stützpunkt
befahrener Ausleger: Re200_Keramik_3m00_Bogen_angelenkt
hochgezogener Ausleger: Re200_Keramik_3m00_Bogen_Nsp3e

Bauart f: umgelenkter Stützpunkt
befahrener Ausleger: SH16\Re200_Keramik_3m00_Bogen_umgelenkt_A07_SH16
hochgezogener Ausleger: Re200_Keramik_3m00_Bogen_Nsp3f

Anordnung

Bei beiden Anordnungen kann eine Änderung des b-Maßes über eine Verschiebung des Stützpunktes quer zum Gleis erfolgen.
Innerhalb von dreifeldrigen Nachspannungen werden befahrene Ausleger an einer Mehrauslegerhalterung am Oberleitungsmast in Richtung Feldmitte und hochgezogene Ausleger in Richtung Feldende bzw. -anfang (in Richtung der Stützpunkte mit Spannwerken) errichtet.

r > 4000 m
Die Stützpunkte werden bogenaußen abwechselnd mit Bauart a und b und bogeninnen abwechselnd mit Bauart b und a angeordnet (abwechselnd angelenkte und umgelenkte Stützpunkte).

Die Stützpunkte der Nachspannung im Bogen können in dieser Anordnung bei Bestandsanlagen auch in der Geraden verwendet werden. Die Tragseilführung erfolgt lotrecht über dem Fahrdraht. Die Seitenverschiebung ist abhängig vom gewählten MVK-Maß.

r ≤ 4000 m
Die Stützpunkte werden bogenaußen abwechselnd mit Bauart e und b (angelenkte Stützpunkte) und bogeninnen abwechselnd mit Bauart f und a (umgelenkte Stützpunkte) angeordnet.

Fünffeldrige Nachspannung im Bogen

Bauarten

Umgelenkte Stützpunkte

Bauart a
befahrener Ausleger: Re200_Keramik_3m00_Bogen_umgelenkt_A07_SH23
hochgezogener Ausleger: Re200_Keramik_3m00_Bogen_Nsp5a

Bauart b
befahrener Ausleger: SH16\Re200_Keramik_3m00_Bogen_umgelenkt_A07_gS_SH23
hochgezogener Ausleger: Re200_Keramik_3m00_Bogen_Nsp5b

Bauart c
befahrener Ausleger: Re200_Keramik_3m00_Bogen_umgelenkt
hochgezogener Ausleger: Re200_Keramik_3m00_Bogen_Nsp5c

Bauart d
befahrener Ausleger: SH16\Re200_Keramik_3m00_Bogen_umgelenkt
hochgezogener Ausleger: Re200_Keramik_3m00_Bogen_Nsp5d

Angelenkte Stützpunkte

Bauart e
befahrener Ausleger: Re200_Keramik_3m00_Bogen_angelenkt_oW
hochgezogener Ausleger: Re200_Keramik_3m00_Bogen_Nsp5e

Bauart f
befahrener Ausleger: SH16\Re200_Keramik_3m00_Bogen_angelenkt_A07_oW_gS
hochgezogener Ausleger: Re200_Keramik_3m00_Bogen_Nsp5f

Bauart g
befahrener Ausleger: Re200_Keramik_3m00_Bogen_angelenkt_A07_oW_SH23
hochgezogener Ausleger: Re200_Keramik_3m00_Bogen_Nsp5g

Bauart h
befahrener Ausleger: SH16\Re200_Keramik_3m00_Bogen_angelenkt_A07_oW_SH23
hochgezogener Ausleger: Re200_Keramik_3m00_Bogen_Nsp5h

Für einige hochgezogene Ausleger stehen auch Varianten mit Auslegerrohr mit 70 mm Durchmesser zur Verfügung.

Anordnung

Eine Änderung des b-Maßes kann über eine Verschiebung der Stützpunkte quer zum Gleis erfolgen.
Innerhalb von fünffeldrigen Nachspannungen werden befahrene Ausleger an einer Mehrauslegerhalterung am Oberleitungsmast in Richtung Feldmitte und hochgezogene Ausleger in Richtung Feldende bzw. -anfang (in Richtung der Stützpunkte mit Spannwerken) errichtet.

r ≤ 1000 m
Die Stützpunkte werden in der angegebenen Reihenfolge bogenaußen mit den Bauarten e, f, g und h (angelenkte Stützpunkte) und bogeninnen mit den Bauarten a, b, c und d (umgelenkte Stützpunkte) angeordnet.

Kettenwerke

Re 100

Die Erzeugung des Kettenwerks erfolgt mit der Fahrleitungs-DLL der Re 160. Y-Beiseile werden bei dieser Bauart nicht verwendet. Die Nutzung der Fahrleitungs-DLL der Re 160 führt zu abweichenden Maßen.
Bis zur Verfügbarkeit einer gesonderten Fahrleitungs-DLL sollten Re 100-Kettennwerke dennoch mit der Fahrleitungs-DLL der Re 160 errichtet werden.

Re 200

Die Erzeugung des Kettenwerks erfolgt mit der Fahrleitungs-DLL der Re 160. Y-Beiseile werden bei dieser Bauart verwendet. Die Nutzung der Fahrleitungs-DLL der Re 160 führt zum Einbau falscher Y-Beiseile und abweichender Maße.
Bis zur Verfügbarkeit einer gesonderten Fahrleitungs-DLL sollten Re 200-Kettenwerke dennoch mit der Fahrleitungs-DLL der Re 160 errichtet werden.

Re 200 mod

Die Erzeugung des Kettenwerks erfolgt mit der Fahrleitungs-DLL der Re 250. Y-Beiseile werden bei dieser Bauart verwendet. Die Nutzung der Fahrleitungs-DLL der Re 250 führt zum Einbau falscher Y-Beiseile und abweichender Maße.
Bis zur Verfügbarkeit einer gesonderten Fahrleitungs-DLL sollten Re 200 mod-Kettenwerke dennoch mit der Fahrleitungs-DLL der Re 250 errichtet werden.

Re 330

Die Erzeugung des Kettenwerks erfolgt mit der Fahrleitungs-DLL der Re 250. Y-Beiseile werden bei dieser Bauart verwendet.

Siehe auch