Checkliste Streckenbau

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Kleinigkeiten, die häufig vergessen werden.

Vorbereitungsphase

  • Liegt das bestmögliche Quellmaterial vor? Wer nicht sehr gut mit alten Plänen und Höhenprofilen ausgestattet ist, sollte vor Baubeginn im Zusi-Forum nachfragen, ob vielleicht jemand anderes auf hilfreichem Material sitzt.
  • Wird das bestmögliche DEM verwendet? Für NRW, Thüringen sowie die Städte Berlin, Hamburg und Hannover sind das DGM1, für Rheinland-Pfalz DGM25, für Bayern DGM50. Nur in anderen Bundesländern ist die Verwendung von SRTM noch sinnvoll. SRTM ist nahezu immer nachbearbeitungsbedürftig.

Gleisplaneditor

  • Es ist wichtig, während der Trassierung immer die korrekte Geschwindigkeit in den Editor-Feldern eingestellt zu haben. Von der Geschwindigkeit hängen u.a. die Länge der erzeugten Übergangsbögen und die eingebaute Überhöhung ab. Besonders kritisch ist somit der Fall, dass man versehentlich mit zu gering eingestellter Geschwindigkeit trassiert.
  • Höhenprofile: Wurde daran gedacht, die Spalte "Radius" in den Höhenprofilen passend zur gefahrenen Geschwindigkeit auszufüllen? Der Standardwert 5000 m taugt nur bis 110 km/h! Formel: 0,4 * v^2
  • Das Meldefester unter "Datei -> Auf Fehler überprüfen" muss leer bleiben. Alle Meldungen dort müssen behoben werden.
  • Neue Autoren sollten die Gleispläne ihrer ersten 2-3 Streckenmodule einem erfahrenen Autor zur Qualitätssicherung vorlegen, da man auch viele Baufehler machen kann die nicht von den Editoren angewarnt werden.
  • Bei Luftbildtrassierung besonders wichtig: Man sollte das Gleisbaukapitel in der Zusi-Doku gelesen haben und seine Trassierung ggfs. mit den dortigen Formeln selbst auf Plausibilität prüfen.
  • Ebenfalls wichtig bei Luftbildtrassierungen: Die Streckenneigungen müssen soweit wie möglich plausibel sein. Auf einer zu stark geneigten Strecke sind keine vorbildgerechten Fahrpläne möglich, weil grenzlastige Züge in den Steigungen hängenbleiben können. Der Dienst https://geovdbn.deutschebahn.com/isr gibt im Register "Infrastruktur" Hinweise auf den zu erwartenden oberen Grenzwert der Streckenneigung. Diesen Grenzwert sollte man in seinen Höhenprofilen dann nicht überschreiten.
  • Mindestens die Standorte von Fahrleitungsmasten sollte man sich im Gleisplaneditor mit Fähnchen markieren. Die Platzierung von Masten ohne die Fähnchen als Hilfsmittel ist ungleich aufwändiger. Allgemein ist zu empfehlen, auch andere aus der Luft erkennbare Standardobjekte (z.B. Lampenmasten, Schaltschränke, Fernsprechkästen) zu markieren und die Objekte in den Markerfähnchen vorzubelegen. Dies spart später im 3D-Editor viel Zeit.

3D-Editor

  • Wurde die Strecke vor der Bettungserzeugung nach Mikro-Streckenelementen abgesucht und diese verschmolzen? Als Faustregel sollten verschmolzene Elemente so lang sein, dass zwischen grünem und blauem Ende auch ein Stück der schwarzen Mitte zu sehen ist, also etwas über 4 Meter.
  • Wurde die Gleisbettung vor ihrer Erzeugung gemäß Doku mit Hilfselementen präpariert? Eine Bettungserzeugung ohne Hilfselemente ist sowohl aus optischen als auch Performance-Gründen normalerweise nicht sinnvoll.
  • Wurden die Signale aus dem Fenster "Diverse Ereignisse und Signale einbauen" gesetzt (Grenzzeichen, Vorsignalbaken, Lf-Signale, GPA, 500 Hz)?
  • Sind die Hauptsignale mit Nummernschildchen versehen?
  • Oberleitung: Wurde beim Errichten der Oberleitung die vorbildgerechte Regelbauart verwendet? Re 160-Ausleger (Ezs) sind idR grün, Re 200-Ausleger (Ebs) metallisch glänzend.
  • Oberleitung: Ist die verwendete Regelbauart im Hinblick auf die Streckengeschwindigkeit plausibel?
  • Fenster "Strecke bearbeiten -> Fahrstraßen": Sind nur sinnvolle Fahrstraßen gelistet? Ansonsten per Ereignis "keine Fahrstraße" oder Löschliste unterdrücken.
  • Sind streckenfeste Blickpunkte eingerichtet?
  • Sind die selbstgebauten Objekte hinreichend mit LOD-Stufen ausgestattet?
  • Sind keine lod1/2/3-Dateien direkt in den Kacheldateien verknüpft?